Musikförderkreis Nandlstadt

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Red Hot Serenadors
22. September 2017

'Zum Auftakt nach der Sommerpause hatte der Musikförderkreis Nandlstadt am gestrigen Freitagabend gleich ein ganz besonderes Konzert zu bieten. Hochprozentigen Blues, heißen Jazz, zartbittere Chansons und rattenscharfen Ragtime. Die Red Hot Serenaders waren zu Gast in Airischwand.
Ausdrucksvoll, authentisch und doch ganz locker saß das Deutsch-Schweizerische Akustikduo „Red Hot Serenaders“ auf der kleinen Bühne im Huberhof. Nicht umsonst heißt es in Konzertkritiken: „Die beiden spüren was sie spielen und darum spürt es auch der Zuschauer“. Dem Publikum am Freitagabend ging es da nicht anders. Mit im Gepäck hatten sie musikalische „Schmankerl“ aus den 20er und 30er Jahren und jede Menge Instrumente. Ob Gitarre, Ukulele, Mandoline, Waschbrett, Mandoline oder Slidegitarre, sie beherrschen so ziemlich alles. Die ersten Lieder spielten Rainer Wöffler und Tanja Wirz noch zu zweit. Danach gab es Verstärkung aus Schwabing, mit Hans O. Graf an einem akustisch sehr durchgreifendem und wie man auf dem Foto oben sehen kann einem sehr „zierlichen“ Instrument. Pech für die, die in der ersten Reihe saßen. Stimmung machen war ebenso wichtig, nicht nur an der Gitarre wenn sie von Tanja Wirz erst noch gestimmt werden muss. Rainer Wöffler verstand es mit viel Witz und Charme das Publikum zum schmunzeln zu bringen. Ein toller Abend mit faszinierenden Künstlern'. (Hallertau Info) (Fotos)                 
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Maria Reiser & Band
1. April 2017

'Mit Megaphon und „Bolizei“ preschte sie lautstark im Huberhof Festsaal auf die Bühne. Bekannt für herzhaft-deftige bayrische Musik mit einer guten Prise Pop spielte die gebürtige Puttenhausenerin Maria Reiser zusammen mit ihrer Band vor vollem Haus. Der Musikförderkreis Nandlstadt hatte vor der Sommerpause nochmal einen echten „Kracher“ nach Airischwand eingeladen.Eine Powerfrau mit Virus. Nasenspray, Tempos und Grippetabletten immer griffbereit stand sie in Lederhose und barfüßig auf der Bühne. Die ausdrucksstarke Musikerin war erkältet: „Was man halt alles so aufschnappt als Mutter von zwei kleinen Töchtern“. Aber absolut professionell zog sie ihr Programm durch. Maria Reiser, viel gereist und doch wieder zurück in der schönen Holledau rockte den Saal. Absolut keine Berührungsängste mit dem Publikum hüpfte sie immer wieder mal von der Bühne. Mit Hardcore-Bayrisch im Gepäck für alle nicht Nieder- und Oberbayern, oder mitfühlend für alle Frauen, die von ihren Vätern oder Onkeln verkuppelt werden „schau da den Mo moi o“. Ebenso zeigte sie ein Herz für alle Fleischesser, denn ab und zu ein Putenwiener, da sagt selbst Maria Reiser nicht nein. Schon beim dritten Lied hatte sie die Zuhörer so weit zu schunkeln und mitzusingen, eine absolute Stimmungskanone. Hinterfragend auf alltägliche Themen, aber mit Biss. Sie hatte auch ernste und berührende Lieder in ihrem Repertoire. So wünscht sie sich, sie wäre eine Fee, die alle Kinder, die aus ihrer Heimat flüchten müssen, an die Hand nehmen könnte: „komm nimm mei Hand und fliag mit mia“. Alles Lieder aus ihrem derzeitigen Album „Bayern Delüxe“, an dem sie die letzten Monate in jeder freien Minute gearbeitet hat. Mit Erfolg wie man sehen konnte. Ihre Live-Show am vergangenen Samstag war echt super und macht auf jeden Fall Lust auf mehr.'
(Hallertauer Info)        Fotos + Artikel Moosburg TV
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Gismo Graf Trio
27. Januar 2017

'Wahnsinn kann man fast schon sagen, was dieses Trio mit ihren Instrumenten hervorbrachte. Beim ersten Konzert 2017 des Musikförderkreises Nandlstadt stand ein echtes Highlight auf dem Programm. Das Gismo Graf Trio sorgte für einen gut gefüllten Saal in Airischwand und begeisterte die Zuhörer.
Gismo Graf, jedes Konzert des 24-jährigen Stuttgarters ist ein Highlight. Unterstützt von Vater und Mentor Joshi Graf an der Rhythmusgitarre und Joel Locher am Kontrabass bilden sie ein Ausnahmetrio das seines Gleichen sucht. Gismo Graf zählt mittlerweile zu den besten Gypsy-Jazz-Gitarristen der Gegenwart. Sein größtes Vorbild ist der bereits verstorbene französische Gitarrist, Komponist und Bandleader Django Reinhardt, der als Vorreiter des europäischen Jazz gilt. Mit teils feinfühliger, teils temperamentvoller Musik, darunter etliche aus der Feder von Django Reinhardt, zogen die drei Virtuosen ihr Publikum in den Bann. „Dass sie gut sind, das wussten wir schon, dass sie aber so gut sind…“ die Zuhörer waren durchwegs begeistert und sparten nicht mit Rufen wie „Wow“ oder „Super“.'   (Hallertauer Info)      (Moosburg TV)    Fotos
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Flez Orange
21. Oktober 2016

'Unterhaltung auf höchstem Niveau bot gestern Abend die Gruppe "Flez Orange" im Huberhof in Airischwand, organisiert vom Musikförderkreis Nandlstadt. Kein Wunder, dass der große Saal nahezu ausverkauft war. Die fünf niederbayrischen Musiker brillierten nicht nur durch ihre Musikalität sondern auch den Spaßfaktor ihrer Bühnenshow.
Conferencier und Hauptarrangeur Matthias Klimmer ist ein wahres Bühnentalent, seine Ansagen oft dreimal so lang wie das betreffende Lied, zu dem er eigentlich nur eine kleine Erläuterung abgeben will. So erzählt er,"ihr könnts des ja ned wissen", wie seine Mutter ihm bis zum 12. Geburtstag jeden Abend das Lied von der "Kramer Annamirl" vorgesungen hatte, einem eigentlich sehr traurigen Lied, das so gar nicht zum Einschlafen geeignet war, aber das einzige war, dass sie kannte. Später vermisste er das Lied zum Einschlafen, machte sich auf Spuren- und Textsuche und hat es nun in das Programm aufgenommen. Er erzählt von den punischen Kriegen, Hannibal, einem Karthagischen König und seinem Schloß im Ural, nur um ein "russisch" gesungenes und mit Pelzmütze und Kasatschoktanz begleitetes Lied anzukündigen. Die Zuhörer hatte er bereits nach dem ersten Lied in seiner Hand, sie applaudierten begeistert. Neben seinem komischen Talent hat er auch noch ein ausgesprochen hohes musikalisches Niveau, er spielt mitreißend die Klarinette, singt gut und beherrscht auch noch die Gitarre. Genauso begabt seine Begleiter, allen voran Veronika Keglmaier an der Geige, Jochen Rössler am Bass, Thomas Stoiber am Akkordeon und Maximilian Maier, Percussion. Sie vereinen verschiedenste Stilrichtungen, neben dem Bayrischen auch Reggae, Pop, Klezmer, französische Chansonklänge mit Filmmusik und Jazzklängen. In ihren Soli zeigen sie, wie perfekt sie ihre Musikinstrumente beherrschen, in den mehrstimmigen Gesängen zeigt sich ihre Musikalität.
Natürlich verabschiedete sie das begeisterte Publikum nicht ohne Zugaben zu erhalten.'
Hallertauer Info       Fotos
FO
Ami & Wally Warning
23. April 2016
'Wieder einmal schaffte es der Musikförderkreis Nandlstadt, musikalische Hochkaräter für ein Konzert im Huberhof in Airischwand zu gewinnen: Ami & Wally Warning aus München, Vater und Tochter, beide zusammen, aber auch jeder einzeln mit Cd´s auf dem Markt und international bekannt, traten am Samstagabend vor restlos ausverkauftem Saal auf.
Wally Warning, Sohn surinamischer Eltern, geboren und aufgewachsen auf Aruba in der Karibik, kam mit 17 Jahren nach Europa und ließ sich später in München nieder. Von Anfang an trat er in verschiedenen Bands auf, gründete auch eigene und gab daneben immer wieder Soloalben heraus, 2007 schaffte er es mit dem Sommerhit "No Monkey" sogar in die deutschen und schweizerischen Charts. Er beherrscht zahlreiche Instrumente, darunter Gitarre, Ukulele, Cuatro, Bass, Foot-Stamp und Shrutibox. Man merkt ihm seine unbändige Freude an der Musik sofort an, in verschiedenen Sprachen und Stilrichtungen, darunter Reggae, Soul, Jazz begeistert er sofort das Publikum. Seit einiger Zeit tritt er zusammen mit seiner Tochter Ami auf, sie ergänzen sich perfekt: er, der quirlige, mit hoher Stimme singende, mitreißende Musiker aus der Karibik, sie, die eher ruhige, mit wunderschöner rauchiger und tiefer Stimme singende junge Frau, die in München geboren worden ist und 2014 für ihr Soloalbum "Part of me" von der Süddeutschen Zeitung als Newcomerin 2014 gefeiert worden ist. Beide zusammen bilden eine perfekte Symbiose, wirken äußerst vertraut und harmonisch - einmal übernimmt der Eine den Solopart, dann wieder der Andere, in den von beiden komponierten Songs.  Die Zuschauer waren restlos begeistert und applaudierten frenetisch.'     Hallertauer Info  Moosburg TV    Fotos
 Warning
Pablo Mirò
27. Februar 2016

'Eigentlich wollte Pablo Miró mit seinem Trio im Huberhof in Airischwand auftreten - krankheitsbedingt wurde dann allerdings ein Duo daraus, was aber der Qualität des Abends keinerlei Abbruch tat. Dem Musikförderkreis Nandlstadt gelang auch dieses Mal wieder, einen hochkarätigen Musiker zu engagieren, die Zuschauer im fast vollständig besetzten Saal waren begeistert.
Pablo Mirò, Songwriter, Komponist, Sänger und Multiinstrumentalist ist eines der großen Talente der neuen argentinischen Musikgeneration. Sein Großvater, ein Deutscher, wanderte nach Argentinien aus, wo sowohl sein Vater als auch er geboren wurde. Seine Mutter ist Spanierin, während der Zeit der Militärdiktatur flüchtete die Familie zurück nach Deutschland, sodass Pablo zweisprachig aufwuchs. Der Musik seiner Heimat Argentinien ist der vielseitige Künstler allerdings immer verbunden geblieben, er verbindet sie mit klassischen und Jazzelementen. Immer wieder kommt der Tango als Hauptelement zum Tragen, aber auch Chacarera, Chamamé und Bossa Nova inspirieren den kreativen Künstler. Mit seiner kraftvollen Stimme singt er sowohl in deutsch als auch in spanisch, von beiden Kulturen ist seine Musik deutlich geprägt, virtuos ist auch sein Gitarrenspiel. 2013 erhielt er den Deutschen Rock und Pop Preis.
Begleitet wurde er von Libio Baldocela aus Peru, einem Könner an der Flöte und den Percussions.'   Hallertauer Info        Bilder
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Die Drei Damen
16. Oktober 2015

'Die Münchner Sängerin Lisa Wahlandt, bestens bekannt durch ihre Bossa Nova affinen Alben mit Mulo Francel von Quadro Nuevo, oder auch durch ihre eigenwilligen Gute Nacht Lieder Bearbeitungen mit Martin Kälberer bis hin zu Eigenkompositionen auf ihrem neuesten Album „Wowowowonder“ (enja), hat etwas Brandneues aufgetan und eine Damenband gegründet: Die Drei Damen.
Laut Süddeutscher Zeitung die "vielseitigste Sängerin Deutschlands" suchte sich Lisa Wahlandt zwei adäquate Musikerinnen, die Pianistin Andrea Hermenau aus München und Christiane Öttl aus Passau am Bass, um mit ihnen ihre ganz eigene Musik zu machen - viele Eigenkompositionen, aber auch bekannte Charthits, Discoklassiker, Bossa Nova, Tango oder französische Chansons. Die Texte mal englisch, mal deutsch - aber immer wieder auch bayrisch, was in der Kombination mit der meist jazzigen Begleitmusik ganz eigene, überraschend gut passende Kompositionen ergibt. Dazu die frechen, witzigen Anmoderationen von der etwas androgynen, coolen Bassistin Christiane Öttl, die hervorragend dreistimmig gesungenen Melodien und das musikalische Können an den Instrumenten garantierten einen wirklich äußerst gelungenen Konzertabend.' Hallertauer Info       Fotos
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Zane Charron
8. Mai 2015

'Im gemütlichen Huberhof in Airischwand fand ein weiteres Konzerthighlicht des Musikförderkreis Nandlstadt statt, als dort der Haimhausener Gitarrist Zane Charron auflief. Der gebürtige Amerikaner aus Florida lebt seit 17 Jahren in Deutschland und hat dennoch seine amerikanischen Wurzeln nicht vergessen und hatte deshalb amerikanische Gitarrenmusik mit im Gepäck, die er vor begeisterten Publikum vortrug....
Mit großer Fingerakrobatik und unglaublichen Fingerpicking kombinierte er .... traditionelle Gitarrenmusik mit moderner Technik sowie percussiven Klängen und fantastischem Rhythmus und ließ dabei den Eindruck entstehen, eine komplette Band stehe auf der Bühne. Mit seiner ebenfalls ausdrucksvollen Stimme trug er Songs von seiner neuen CD „Follow Through“ vor. Neben seinem Lieblingslied „Follow Through“ sehr einfühlsam vorgetragen folgten ebenso Klassiker wie etwa „The Joker“ von
S. Miller oder „Everybody's Talking“  von  S. Meil. Zane Charron  gibt jährlich zwischen 25 und 30 Konzerte und tritt vorwiegend ... sehr erfolgreich in Süddeutschland auf Kleinkunstbühnen und kleineren Festivals auf.'  Moosburg TV
 
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Andreas Martin Hofmeir
20. März 2015

'Mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel erreichen. Das war der Traum von Andreas Martin Hofmeier.... 
Er ist ja gebürtiger Holledauer, aus Geisenfeld, der "richtigen Holledau", wie Hofmeir bei seiner musikalischen Lesung im Huberhof von Airischwand den Zuhörern erklärte. In Begleitung von Guto Brinholi an der Gitarre, las er Anekdoten aus seinem Leben, aber auch Witzig-Nachdenkliches aus seinem neuen Kabarettprogramm, immer wieder unterbrochen von musikalischen Intermezzi an der Tuba, manchmal solo, manchmal mit Gitarre. Technisch von höchster Qualität, aber auch mit einem wunderbaren warmen Ton, gefühlvoll aber nicht sentimental, ist sein Spiel auf der Tuba reiner Genuss....
Wirklich weit bekannt wurde Hofmeier vor allem mit der Band "La Brass Banda", die er 2007 mitbegründete und mit der er bis zu 500 Auftritte im Jahr vor bis zu 12000 Menschen spielte. Seit 2006 ist er außerdem ordentlicher Professor am Mozarteum Salzburg, macht nebenher schon seit Jahren Musikkabarett und mittlerweile schon sein 16. eigenes Bühnenprogramm....
Und immer wieder schwärmt er von seiner Tuba, dem "wärmsten, größten, vollkommensten, wunderbarsten, schönsten, einzigartigsten ........ Instrument, das er so meisterlich beherrscht. Großer Applaus im Saal und ein wirklich gelungener Abend, organisiert vom Musikförderkreis Nandlstadt.'  Hallertauer  Info weitere Bilder: hier     

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Christian Willisohn
28. Februar 2015

'Christian Willisohn: Er ist einfach super, einfach bärenstark! Wer ihn erlebt hat, weiß warum ihn Musikkenner und Medien so bejubeln. Der Musikförderkreis Nandlstadt konnte sich, dank dieses großen Künstlers, über ein volles Haus beim Huberwirt in Airischwand freuen.
Man muss ihn gesehen und gehört haben. Pianist und Bluessänger Christian Willisohn bescherte am Samstagabend den Nandlstädtern ein außergewöhnliches und einzigartiges Solokonzert. Kaum auf der Bühne, legte er ohne viele Worte gleich los. Seine Finger schienen mit den Tasten seines Klaviers zu verschmelzen, dazu seine rauchige Stimme, einfach sagenhaft. Seit über 30 Jahren auf der Bühne begeistert der gebürtige Münchner und Wahl-Rohrbacher seine Fans und keine Frage, auch das Publikum in Airischwand war einfach begeistert. Ob tiefster Blues oder Boogie Woogie, er zog jeden der Zuhörer in seinen Bann. Mal in sich gekehrt, eins mit seiner Musik und kurz darauf ein Feuerwerk an Rhythmus. Ein erneuter Höhepunkt, den der Musikförderkreis Nandlstadt verzeichnen  konnte.' Hallertauer Info      
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Charly Boecks Latin Project
12. Oktober 2014
   
'Die Sommerpause ist zu Ende. Der Nandlstädter Musikförderkreis startet in eine neue abwechslungsreiche Saison und sorgte am ersten Abend für karibische Rhythmen. „Charly Böcks Latin Project“ lieferte am Samstagabend ein hervorragendes Konzert auf dem Huberhof in Airischwand. Von Kuba, Brasilien bis Afrika und zurück nach New Orleans. Das Ingolstädter Sextett bestehend aus Bandleader Charly Böck (Congas, Percussion), Harald Kuhn(Flügelhorn, Posaune) , Manolo Diaz(Bass), Tom Diewok(Schlagzeug), Christoph Hörmann(Saxofon) und Matthias Preissinger (Piano) brachte mit einer Mischung aus Jazz und Latin einen mitreißenden und dynamischen Mix auf die Bühne. Hallertauer Info
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Herbert und die Pfuscher
16. Mai 2014

De san einfach guad! Schad das de aufhörn! Das war die eindeutige Meinung des Publikums bei ihrem drittletzten Auftritt als „Herbert und die Pfuscher“. Hanns Meilhamer und seine Band haben so ziemlich alles ausprobiert und begeisterten noch einmal vor ihrer endgültigen Auflösung bei einem Konzert des Musikförderkreises Nandlstadt.
Habt`s ihr scho moi was von uns gehört? Ja, ja, freilich war die lauthalse Antwort der Zuhörer auf diese wohl überflüssige Frage. Denn nach 13 Jahren zusammen auf der Bühne, hat sich das Quartett einen Namen gemacht. Bereits 2009 sorgte die Band um den Kabarettisten Hanns Meilhamer beim Musikförderkreis für ein ausverkauftes Haus.
Unter ihrem musikalischen Motto „Alles ist möglich“ präsentierten sie dem Nandlstädter Publikum den für sie eigenen bunten Musikmix, ihre Verballhornungen und Parodien, alles zusammengehalten von Hanns Meilhamers „humorösen Geschichten“. Spätestens hier merkte man seine Professionalität, denn schließlich steht es schon jahrelang mit seiner Ehefrau Claudia Schlenger als Kabarett-Duo „Herbert und Schnippsi“ auf allen großen Bühnen. Zusammen mit seinen Mitstreitern, den beiden Österreichern Markus Peitli und Karl Burgstaller, sowie dem Waginger Hein Kraller brachten sie ihren musikalischen Wahnsinn auf die Bühne und mischten sich unters Publikum. Mit Liedern wie „I mog net“, der Baggerseehymne und dem Lied von der Zenzi und ihrer Anatomie begeisterten sie ihr „anspruchsvolles“ Publikum und servierten einen großartigen Abend. Hallertauer Info
Herbert 14
Bartl's Most
8. Februar 2014

Vor vier Jahren sind sie schon einmal im Huberhof in Airischwand aufgetreten und das ist wohl in sehr guter Erinnerung behalten worden. Gleich doppelt so viele Besucher waren diesmal der Einladung des Musikförderkreises Nandlstadt gefolgt um sich „Bartl`s Most – Blues und anda Zeig“ nicht entgehen zu lassen. Ihr Erfolg vom letzen Auftritt .. eilte ihnen voraus. An diesem Abend, der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt, kamen die Zuhörer wieder absolut auf ihre Kosten und aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus. Die 5 Musiker, allesamt aus der Umgebung von Ingolstadt und München, bringen kleine Geschichten und große Weisheiten aus ihrem Leben, probieren sich in Liebesliedern, wenn auch nicht immer welche dabei rauskommen und das alles selbstverständlich in bayrisch. Die Frage, warum muss es allawei so exotisch wie Sushi sein, ist ihnen a Maß Bier und a ½ Pfund Leberkäs lieber. Hier sollten wohl alle die gerne Sushi essen ein Auge zudrücken. Auch ein neues Navi, so ein Superteil aus Österreich mit Spracheinstellung kann einem schon mit zu viel österreichischer Höflichkeit aus der Fassung bringen. Aber nicht nur ihre eigenen Texte von „Moddy“ Motzke begeistern, auch ihr musikalisches Können sorgte für riesen Applaus. Ihre Bandbreite reicht vom Zwiefachen bis Latin-Jazz, von Klezmer-Polka bis spanischen Flamenco, vom argentinischen Tango bis zum handfesten Blues vom Mambo bis hin zum „Jennerwein“ als Arbeiterlied. Kurz gesagt: sie waren einfach guad!  
Hallertauer Info
BM 1
Trio Grande
18. Oktober 2013

'Sie  nennen sich  Trio Grande,  sind aber  derzeit häufig  als vier  großartige  Musiker unterwegs.  Jane Knieper,  Roman  Seehon  und Stefan  Telser  haben  sich  den  aus Moldawien stammenden Akkordeonvirtuosen Vladislav Cojacaru mit ins Boot geholt und bereiteten den  Zuhörern  einen Abend mit Vielfalt, Gefühl und Geschmack. „Vor einigen Jahren  sind sie schon  einmal in Airischwand aufgetreten und sie waren so toll, dass  wir  sie  unbedingt nochmals  herholen wollten“. Ein größeres Lob kann es wohl kaum  geben  und für  die Zuhörer  fast eine  Garantie  auf einen Abend mit kultivierter Unterhaltungsmusik.  Stück e wie  beispielsweise  „A french touch“ von dem französi- schen Musiker  und Komponisten  Richard Galliano spielten sie mit immenser Leiden- schaft. Aber nicht nur Tango, sondern auch Jazz, Swing und Nouveou gehören zu ihrer breiten  Palette.    Mit  einer  etwas  angeschlagenen  Stimme  hatte  Jane  Knieper  zu kämpfen, meisterte aber absolut professionell das kleine Handicap. Sie spielte dazu am Klavier, Roman Seehon am Schlagzeug, Stefan Telser am Kontrabass und Vladislav Cojacaru am Akkordeon. Zusammen ein absolut einmaliges Ensemble.' Hallertauer Info    Bilder   
TG1
Monaco Bagage
15. Juni 2013

Monaco Bagage im Hinterhalt...

Sie sind spritzig, witzig und skuril. Mit Monaco Bagage ist es dem Musikförderkreis Nandlstadt wieder gelungen außergewöhnliche Künstler nach Airischwand zu holen. Obwohl eigentlich ideales Biergartenwetter herrschte, lockte es viele Zuhörer in den Saal des Huberhofes. Und keiner von den Gästen hat es bereut.
Sind sie jetzt Musiker oder Kabarettisten? Von der Presse werden sie als musikalische Kabarettisten und als kabarettistische Musiker bezeichnet. Sie selbst nennen sich eine echt bayrische Unterhaltungsband. Martin Deubel, Andy Arnold, Johann Bengen und Miene Costa leben in München und lieben ihre Heimatstadt, weil…
In Airischwand angekommen machten sie zuerst eine „Stadtbesichtigung“ und merkten, hier geht nur eine Straße rein, aber keine raus. Ob das wohl das Ende der Welt ist? Schon nach kürzester Zeit fanden sie den Draht zum Publikum, welches begeistert mitmachte. Sie beherrschten den Blues, das Balkanlied, Latino-Rhythmen und steppten wie Fred Astaire. Hüpften schon mal auf die Tische der Gäste zum Geigespielen, oder um halbvollen Gläsern musikalische Rhythmen zu entlocken. Dem Publikum hat es jedenfalls gefallen und es spendete tosenden Beifall. Artikel und Bilder in: Hallertau Info

Artikel und Bilder auch unter: Moosburg TV / Kultur  weitere Bilder hier!

MB1
Cafe Caravan
2. März 2013

Gypsy-Swing vom Feinsten

Sonnenbrille auf, Gang rein und mit dem Cabrio die Cote d`Azur entlang. Mit „Cafe Caravan“ aus München machte am Samstagabend der Musikförderkreis Nandlstadt wieder auf sich aufmerksam. Den Zuhörern bot sich im Gasthaus Huberhof in Airischwand ein besonderes musikalisches Schmankerl.
Die vier gut gelaunten Musiker stießen auf ein erwartungsvolles Publikum. Knud Mensing und Michael Vochezer spielten an der Gitarre, Gary Todd am Bass und Jurek Zimmermann an der Klarinette. Schon bei den ersten Liedern vermittelten sie ein Gefühl der Lebensfreude. Man fühlte sich zurück versetzt in das Paris der 30er Jahre, als der Leiter des Pariser Jazzclubs Hot Club de France den jungen Gitarristen Jean Baptiste „Django“ Reinhardt entdeckte.
Gypsy-Swing als eigenständige Variante des Jazz mit dem unverwechselbaren Sound war der erste europäische Beitrag zur Entwicklung des uns bekannten amerikanischen Jazz, lange bevor sich ab Mitte der 60er der europäische Jazz-Mainstream entfaltete.
Dem Publikum in Airischwand jedenfalls hat dieser kleine Ausflug in eine andere Welt sehr gut gefallen. Hallertau Info   Artikel von Moosburg TV   
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Josef Brustmann
11. November 2012

Leben hinterm Mond 

Josef Brustmann aufgewachsen bei Wolfratshausen in einer Großfamilie mit 8 Geschwistern später Musiklehrer am Gymnasium und deshalb nach eigenem Bekunden mit großen, singenden, musizienden und lärmenden Gruppen seit der Kindheit bestens vertraut, suchte zunächst auch künstlerisch diese klangliche Umgebung in Gruppen wie dem Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn und der Monaco Baggage bis er sich 2008 entschloss als Solokünstler sich den großen lärmenden Personengruppen nur noch in Form seines Publikums auszusetzen.  In Airischwand war er nun mit seinem Programm „Leben hintern Mond“ zu hören, wobei sich der Titel weniger auf seinen Wohnort als auf seine anachronistische Einstellung zur modernen, mit Handy, email und Facebook technisierten Welt bezieht. Man kauft ihm ab, daß er bis vor kurzem „Vodafone“ für eine oberpfälzer Wegbeschreibung gehalten hat. Bepackt mit Zither, Gitarre und einer tragbaren Tretorgel gibt er seine Mundartlieder zum Besten und erzählt wie schön doch die Sommerferien früher waren als es einfach nur 6 Wochen Abenteuer mit den Freunden an der Isar waren. Geradezu poetisch philosophiert er über den Menschen, der sich als einziges Tier im Laufe seines Lebens mit Dingen befrachtet, die er ständig einpacken, umpacken und auspacken muß bis er selbst am Ende in einer Kiste verpackt das zeitliche segnet. Ein kurzweiliger, unterhalsamer und zuweilen auch nachdenklich stimmender Abend. S.B.  Hallertau Info  Bilder Moosburg TV 
 
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B14
Adjiri Odametey
22. September 2012

Adjiri Odametey bringt Afrika nach Airischwand

Ein wirklich außergewöhnliches Konzert präsentierte der Musikförderkreis Nandlstadt gestern Abend im Huberhof in Airischwand. Mit afrikanischen Rhythmen vom Feinsten zog Adjiri Odametey mit Band das Publikum völlig in seinen Bann. Erst nach vier Zu- gaben ließen die begeisterten Zuhörer ihn von der Bühne..... (mehr von Hallertau Info)

Afrikanische Weltmusik ersten Ranges

Afrikanische Weltmusik ersten Ranges  war vergangenen Samstagabend im ausver- kauften Saal des Huberhofes in Airischwand angesagt. Eine wahrhaft gelungene Premiere im Rahmen der Konzertreihe des MfK (Musikfördervereins) Nandlstadt. Dank des großartigen Engagements von Eva und Heinz-Josef Kiggen vom MfK war es gelungen, diese einzigartige Band aus Ghana mit dem für uns Deutsche unaussprech- lichen Namen Adjiri Odametey und Band für diesen Abend in den Huberhof zu holen. Ein genialer Schachzug, so waren bisher noch nie reine afrikanische Klänge im Hause zu hören.-  Stefan Jahnel  (mehr von Moosburg TV)

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MarieMarie
11. Mai 2012

Marie ist Harfenistin, Songwriterin und Sängerin mit einer wundervollen Stimme. Zum ersten Konzert des MFK in diesem Jahr durfte das Publikum in Airischwand diese Stimme hautnah miterleben. Marie mit feuerrotem Lockenkopf und blau lackierter Harfe hatte ihre Band aus 4 erstklassigen Musikern mitgebracht. Das Projekt nennt sich MarieMarie. Die Songs werden in coolen, eingängigen Indie-Pop-Arrangements gespielt. Es bleibt immer genügend Raum für Dynamik. Marie kann ihren Text hauchen, so dass es einen friert. Sie kann aber auch mit tadellos klarer Stimme druckvoll die Band antreiben. Bei Ansagen verblüfft ihre verhältnismäßig tiefe warme Stimme, der man diese Gesangslagen gar nicht zutraut. Den melodisch durchwegs eingängigen Songs verleiht die Band mit ausgefeilten und gar nicht so eingängigen Rhythmen ihren besonderen Reiz. Die Rhythmusgruppe ist immer da, wenn man sie braucht, drängt sich aber nie in den Vordergrund. Es bleibt Raum für die Harfe, die Stimme aber auch mal einem perfekt gespieltem Gitarrensolo. Das Publikum lässt sich mitreissen und holt MarieMarie mit viel Applaus nochmal zu einer Zugabe auf die Bühne. Wir warten auf eine CD! S.B. 
Bilder
(vielen Dank an Jürgen Weis)   Artikel Hallertau Info

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Martina Eisenreich Quartett
19. November 2011
Was für ein Konzert! Vor allem überzeugte neben der erfrischenden Musik auch manche wundersame Erzählung und uralte Geschichten, die Martina Eisenreich   gekonnt vor jedem Lied mit einbrachte. Denn das grandiose Violinspiel mit viel Einfühlungsvermögen und Improvisation beim gemeinsamen Spiel. Im Vordergrund ihrer Konzerte stehen jedoch immer ihre Eigenkompositionen, wie etwa die Neueste: „Die Legende vom Mondmann“. So folgten im Verlauf des Abends noch einige Herrliche geschichten und berührende Musik, vorgetragen mit viel Herzenswärme und vor allem großer Spielfreude, die allen Zuhörern von Anfang an in ihren Bann schlug. Die Freude und der Applaus am Ende war gross, bleibt zu hoffen, dass weitere Konzerte dieser Art folgen werden. (Reklov, Moosburg TV, Bilder)
ME1
Edwin Kimmler & Zither Manä
8. Oktober 2011

Es muß schon auf 23:00Uhr zugegangen sein als die zwei Musiker im „besten“ Rocker-Alter das Publikum im voll besetzten Saal im Airischwand dermaßen rockten, daß die Wände wackelten! Die Musiker: Edwin Kimmler am E-Piano und der Manä an seiner Zither. Während der Manä seine Zither auf Knien bearbeitete, hämmerte Kimmler im mittlerweile von der physischen Anstrengung schon durchgeschwitzten Hemd, den Beat in die Tasten seines E-Pianos. Wie konnte es im beschaulichen Airischwand nur so weit kommen?  
Angefangen hatte das Ganze etwa 3 Stunden vorher noch eher harmlos mit einem Landler auf der Zither dargeboten von Manfred Zick, der seit mehr als 30 Jahren unter dem Künstlernamen Zither-Manä hauptsächlich im süddeutschen Raum auf Kleinkunstbühnen unterwegs ist. Der Manä führte glaubhaft vor, daß der Landler und der Blues und am Ende auch der Rock 'n Roll ziemlich eng verwandt sind. Damit ist die Zither ein Rock 'n Roll Instrument! Es läßt sich sich prima „Johnny B. Goode“ oder sogar „Shine on you crazy diamond“ von Pink Floyd darauf spielen. Der Zither Manä zeigt es dem staunenden Publikum. (SB)
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     Artikel 'Hallertauer Info'

KZM
Cantare e Sonare
7. Oktober 2011
"Eine magische Zeitreise mit Liebesliedern konnten die begeisterten Zuhörer vergang- enen Freitag im Huberhof in Airischwand erleben, als dort das siebenköpfige Ensemble 'Cantare e Sonare' aufliefen und die Zuhörer auf eine wunderbare Reise ins 15. und 16. Jahrhundert mitnahmen. Genauer gesagt handelt es sich um die spanische Renaissance Musik der Kolumbuszeit um 1500, sowie frühbarocke italienische Musik aus der Epoche Gallileis um 1600.  Ein gutgewähltes, geradezu feierliches Thema: so feierte doch der Nandlstädter Musikförderkreis heuer sein 20jähriges Bestehen. Gespielt wurden weltliche Lieder, die mit aller Inbrunst von all den Facetten der Liebe erzählen, somit ging es um Liebe, Verlangen, Schmerz, Verzweiflung,  Lebensmüdig- keit aber auch Freude. Man könnte es mit einem magischen Theater der Liebe um- schreiben. Auch die klangliche Palette des Programms war ausserordentlich vielfältig: So erklangen virtuose, gesangliche Koloraturen, wehklagende Lamento, aber auch mitreißende Tanzrythmen. All dies wurde mit Laute, Saltero, Harfe, Gauben, Schall-
mai sowie verschiedenen Trommeln vorgetragen. Das Ensemble wurde speziell für dieses Projekt zusammengestellt: Darunter befanden sich die bekannte Nandlstädterin Sopranistin Angela Schwaiger, ferner die Freisinger Sabina Lehrmann (Viola da Gamba), Roman Seehon (Percussion) und Christoph Eglhuber (Laute)  sowie aus München und Landshut Andreas Kaiser (Tenor, Blockflöte, Pommer, Dulzian), Susanne Kaiser (Tripelharfe) und Tilla Dotzler (Bassgambe und Violone)."
(Reklov, Moosburg TV, Photos)  Photos
CeS
liquid blue
15. Mai 2011

 „ Stücke einfach nachspielen wie es andere Cover-Bands tun ist doch langweilig“ sagt Stefan Lang, Trompeter der Band Liquid Blue nach dem Konzert. Die Band hatte am Samstag Abend im Huberhof gerade Musik des Police Bassisten Sting in ganz eigenwilligen Interpretationen zum Besten gegeben. „ Die Bedeutung des Textes spielt für mich eine wesentliche Rolle ..“ sagt Sängerin Klaudia Salkovic-Lang und man hatte es ihrer ausdrucksstarken Darbietung angemerkt. So viel emotionale Tiefe hat man von den Originalversionen häufig gar nicht in Erinnerung. Da wird das im Duett mit dem fabelhaften Gitarristen Rüdiger Eisenhauer vorgetragene „Message in a Bottle“ zu einem sehnsuchtsvollen Klagelied einer Gestrandeten.  Die Musiker von Liquid Blue scheinen sich von Stings Songs eher zu eigener Musik inspirieren zu lassen, als Versuche anzustellen, so wie das Original zu klingen. Das Liebeslied an eine Prostituierte „Roxanne“ wird mit Akkordeon und spanischen Trompetensolo im stampfenden Tango eingeleitet und man vergisst, wie es eigentlich von The Police gespielt wurde, weil es so stimmig und überzeugend klingt und einem direkt wohlige Schauern über den Rücken laufen lässt.  Den Musikern gelingt das Kunststück ohne Schlagzeug und Bass trotzdem ein rhythmisch mitreißendes Klanggeflecht zu weben. (SB)                                               mehr + Photos

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John Barden
25. März 2011

Zu den weissen Flecken auf der Irish Folk Landkarte zählte wohl bisher noch der Huberhof in Airischwand. Doch das ist seit letztem Freitag Vergangenheit. John Barden war zu Gast und hatte zur Verstärkung seinen Sohn John Patrick an der 12-saitigen Gitarre, am Banjo (.. und Rastalocken) und Christian Hedwitschak an der irischen Trommel (Bodhran) mitgebracht. Das Bodhran wird vertikal gehalten und mit einem kleinen Stock oder Besen gespielt während die linke Hand über die Rückseite die Spannung des Fells und damit die Tonhöhe reguliert. Erstaunlicherweise lassen sich damit Trommelmuster über einen großen Tonhöhenbereich spielen, so dass man meint, ein ganzes Schlagzeugset mit unterschiedlich grossen Kesseln zu hören. Das gelingt sicherlich nur, wenn ein Meister wie Christian Hedwitschak, der hauptamtlich eine Schlagzeugwerkstatt betreibt und Bodhrans in ganz Europa verkauft (www.bodhranmaker.de), am Werk ist. Zu seinen Kunden zählen übrigens auch bekannte Bands wie Fiddlers Green. Zum rhythmischen Fundament gesellte sich mit der 12-saitigen Gitarre der harmonische Teil der Band, um die helle und wirklich sehr "irisch" klingende Stimme von John Barden zu begleiten. Das Programm besteht aus traditionellen irischen Liedern und Eigenkompositionen, die von Barden mit unterhaltsamen Anekdoten eingeleitet werden. So vergeht kurzweilig ein angenehmer Liederabend nur gelegentlich unterbrochen von einem rasanten Instrumental-Stück mit John Patrick am Banjo, und bevor man sich versieht, ist es Mitternacht und die Band steht schon zur dritten Zugabe auf der Bühne. Irgendwie richtig irisch.. (SB)
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Bartls Most
22. Januar 2011

Den Anfang der Konzertserie zum 20-jährigen Bestehen des Musikförderkreises durften die fünf Mann von Bartls Most machen, deren Spezialität 'Blues und anda Zeig' mit bayerischen Texten ist. Bandleader, Sänger, Gitarrist, Bassist, Texter und Kom- ponist Stefan Moddy Motzke ließ im gut gefüllten Saal beim Huberwirt in Arischwand sogleich eine gemütliche Stimmung aufkommen: 'Schee dassa do seid's. I hob do hindn an Zettl mit Liadern drauf. Ich dad sogn fangn ma beim erschtn o und arbeit ma uns schee langsam nach hintn durch ..' Zu hören war dann eine kurzweilige Mischung von poppig arrangierten Liedern, angefangen beim Zwiefachen über Tango, Cha Cha Cha, Blues und ach ja  tatsächlich Hip-Hop (Wachstumsbeschleunigungs- gesetz stilecht in schwarzen Sweatshirts und Kapuzen vorgetragen!). Eine entscheidende Rolle spielte hier Wolfgang Böhnel, der je nach Musikstil zwischen Akkordeon, Saxophon und Klarinette hin und her wechselte und die entsprechende Färbung in die Arrangements brachte. (SB)


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Allotria Jazz Band
22. Oktober 2010

Die ehemalige Hausband des Jazzlokals „Allotria“ in München hat ihren Gastgeber längst überlebt und tourt immer noch nach mittlerweile mehr als 40 Jahren!! Seit 1970 sind immerhin 17 LP- und CD-Veröffentlichungen erschienen! Mit einer so langen Historie können vielleicht noch die Rolling Stones mithalten, wenn auch die Musik keineswegs vergleichbar ist: die „Stones“ spielen Rock' n Roll, die Allotria Jazz Band spielt Dixieland und Swing! Schon immer war der Sound der Allotria Jazz Band etwas Besonderes. Mit 4 Bläsern hebt sie sich deutlich von den meisten heutigen Bands des traditionellen Jazz ab. Das aktuelle musikalische Konzept mit 2 Trompeten führt weit zurück in die „ Roaring Twenties“ zu King Oliver, der eine 2-Kornett-Besetzung im Orchester einsetzte und reicht bis hin zur Ära von Benny Goodman Ende der 30er Jahre. ....(SB)

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Martina Eisenreich Quartett



15. Mai 2010

Martina Eisenreich war zuletzt mit dem Trio Lauschgold im November 2007 im Huberhof in Airischwand zu Gast. Nun gastierte sie, die Gruppe um einen Kontrabass (Johannes Ochsenbauer) erweitert, mit ihrem Quartett, bei dem die Harfe durch Gitarre (Knud Mensing)ersetzt wurde. Percussion und Schlagzeug wurden wie auch schon bei Lauschgold von Wolfgang Lohmeier in bester Manier „bearbeitet“. Das Konzert fand diesmal ausnahmsweise im Pfarrheim und nicht im Huberhof in Airischwand statt.
Vom ersten Stück an zauberte der „Shooting Star der bayrischen Musikszene“ (Münchner Merkur) mit ihrer Musik eine intime Atmosphäre im Pfarrsaal, die die Zuhörer in ihren Bann zog. Immer wieder erstaunlich wie spielerisch und effektvoll sie dissonante, krächzende Laute übergehen lässt in einen strahlenden, glasklaren stehenden Ton. Man wir geradezu Zeuge, wie man auf der Geige von lärmender Klangerzeugung zu musikalischem Wohlklang gelangt. Das reisst mit! Ihre Musiker hat sich Martina Eisenreich gut ausgesucht und ein harmonierendes Ensemble zusammengestellt. (SB) mehr + Photos
M_E

Quadro Nuevo

27. Februar 2010

Nach fast 5 Jahren konnte der Musikförderkreis Nandlstadt wieder Quadro Nuevo - eine Band von Weltklasse -  für ein Konzert verpflichten. Dem Bekanntheitsgrad  ent- sprechend war der Andrang sehr groß und nicht alle Fans konnten eine der begehrten Karten bekommen. Evelyn Huber übernahm mit ihrer Harfe an Stelle des durch einen Verkehrsunfall verletzten Gitarristen Robert Wolf den Harmonieteil des Quartetts. Ansonsten war die seit der Gründung 1996 bekannte Besetzung mit Andreas Hinter- seher am Akkordeon, D.D. Lowka am Kontrabass & Percussion und Mulo Francel an den Saxophonen und Klarinetten zu hören. Hatte sich im Herbst 2005 das Pro- gramm noch auf Tango fokussiert, so waren an diesem Abend auch orientalische Klänge zu hören und auch das alte Italien hat es der Band angetan. Evelyn Huber's Harfe fügt sich wunderbar in das Klangbild ein, setzt aber auch rhythmisch markante Akzente, die zum Teil bei freien Improvisationen in eruptiven, explosionsartigen Klanggewittern kulminieren können. So hat man noch keine Harfe gehört! Mulo Francel hat seinem Saxophon und der Klarinette orientalische Klänge beigebracht, die er in Improvisationen immer wieder hören lässt. Diese Klänge hat er wohl aus Antakya in der Türkei mitgebracht. (SB)  / Artikel + Bilder

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Lizzy Aumeier und die Weissen Lilien

16. Oktober 2009

Im traumhaften Ambiente beim Huberwirt zauberten Lizzy Aumeier und die weißen Lilien ein weiteres Mal ihren Auftritt auf die Bühne und wurden vom zahlreichen Publikum dementsprechend begeistert empfangen. Wie gewohnt traten die Damen als „Men in black“ mit Mantel und schwarzer Sonnenbrille auf. Und wie gewohnt lästerten sie gehörig und bissig wie immer aber durchaus liebevoll über die Männerwelt ab. Mit ihrer Mischung aus Gesang und Kabarett waren sie erneut Garant für volles Haus und Superstimmung, so kennen wir die Truppe. Veranstalter war dieses Mal der Musikförderkreis Nandlstadt. (Hallertauer Info)

Mehr Bilder unter: hallertau.info

El Salamouny's Brasilian Guitar Project

20. Juni 2009

Gitarrenklänge vom Feinsten

Musik scheint einen direkten Zugang zu unseren Emotionen zu haben. Dies konnte man an diesem Abend wieder einmal am eigenen Leib erfahren: kaum hatten die Musiker die ersten Takte gespielt, war das kühle, regnerische Wetter vergessen und man glaubte sich in einem Lokal im warmen Brasilien wieder zu finden. Der Klang der beiden Gitarren in Begleitung der handgespielten großen Trommel zauberte südamerikanische Atmosphäre nach Nandlstadt. Die Zuhörer konnten sich zurücklegen, entspannen und im Samba-Rhythmus hin- und herwiegen. Beide Gitarristen sind wahre Meister ihres Instruments. Perlende Läufe und vertrackte Akkorde fließen wie selbstverständlich in die Arrangements ein. Wobei nie Effekthascherei oder Akrobatik sondern immer der Klang im Vordergrund steht. Pedro Tagliani spielt eine 7-saitige Gitarre, die eine zusätzliche Basssaite hat, welche eine Quart unterhalb der E-Saite gestimmt ist. Dies ermöglicht es ihm, mit Walking-Bass-Läufen ein swingendes Fundament unter den Sound der Combo zu legen. (SB) mehr

Herbert und die Pfuscher

3. April 2009

Woasst wia des weh tuat Wuzerl

Herbert und die Pfuscher" begeistern im voll besetzten Huberhof Schon kurz nach Einlassbeginn begann sich der Saal im Huberhof schnell zu füllen. Zeitiges Erscheinen war also gerade für größere Besuchergruppen an diesem Abend angesagt! Mit "Herbert und die Pfuscher" zeigte sich der Schauspieler und Komödiant Hanns Meilhamer (Herbert und Schnipsi) mal ganz von seiner musikalischen Seite. Wobei der Humor selbstredend nicht zu kurz kam. Mit seinen Texten trieb er dem Publikum die Lachtränen in die Augen. Aber auch Musikfreunde kamen bei der Traumbänd (den Pfuschern!) auf ihre Kosten. Die Pfuscher sind alles andere als musikalische Dilettanten! Karl Burgstaller (Schlagzeug), Hein Kraller (Piano, Saxophon, Bass), Markus Peitli (Bass, Gitarre, Gesang) und Hanns Meilhamer selbst (Gesang, Gitarre, Saxophon, Waschbrett, Akkordeon) verstehen ihr Geschäft! (SB) mehr

Charles Davis & Captured Moments

14. November 2008

Musikalische Reise durch die Kulturen mit "Captured Moments"

Mit "Captured Moments" stand diesmal Musik eines Flötentrios aus Konstanz auf dem Programm des MFK Nandlstadt. Flöte? Denkt man da nicht an erste musikalische Versuche in Kindergarten und Grundschule zurück - gar an die obligatorischen Weihnachtslieder mit Blockflöte? Weit gefehlt! War da nicht noch mehr? Zum Beispiel "Locomotive Breath" von Ian Anderson (Jethro Tull) oder der niederländische Flötist Thijs van Leer mit seiner Rockband "Focus", die ihrer Flöte mehr als nur liebliche Melodien entlockten! (SB) mehr...

Artikel Freisinger Tagblatt Forum Hallertau Info

Annette Neuffer Quintett

26. September 2008

'Die Stimme war verzaubernd, aber als Annette Neuffer zur Trompete griff, katapultierte sie Jazz in eine andere Dimension. Der Auftritt des Annette Neuffer Quintett im Landgasthof Huber in Airischwand (Nandlstadt) war ein Riesenerfolg. Annette Neuffer ist ganz klar ein Unikat der Jazzszene. Ihr Licht überstrahlt dabei die ganze Band. Doch auch speziell was Rudi Engel am Bass und Claus Koch am Saxophon zauberte ist auf jedenfall ebenfalls einer Erwähnung wert.' (moosburg.tv)

 

Photos von moosburg.tv

Isar Amper Jazz Company

20. Juni 2008

Swing ist wirklich das Lebensgefühl der Isar Amper Jazz Company. Mit Klarinette, Saxophon, Akkordeon, Gitarre, Posaune, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug brachten Thomas Weighardt, Roland Pöhlmann, Manfed Plank, Georg Goldbrunner und Stephan Treutter den fast ausverkauften Saal ins 'Swingen'.
Aus den letzten 80 Jahre wurden zahlreiche bekannte und weniger bekannte Stücke mit hohem musikalischen Können und Engagement dargebracht. Benny Goodman und Duke Ellington hätten Ihre helle Freude am unbeschwerten Isar-Amper Jazz gehabt.
Traditionals standen im Wechsel mit eigenen Interpretationen von Zigeunerswing, Tango und Bossa Nova.
Das begeisterte Publikum entliess die fünf Vollblutmusiker erst nach einer Reihe von Zugaben.

 

Edwin Kimmler
11. April 2008

Edwin Kimmler begeisterte mit einem fulminanten Konzert die Gäste im vollbesetzten Saal des Huberhofes in Airischwand. Der erste Teil des Konzertes war ganz seinen verschiedenen Gitarren aus den letzten acht Jahrzehnten gewidmet. Ob auf Grand Auditorium, Steel- oder Hawaii-Gitarre, gezupft oder als Slide-Gitarre gespielt: Kimmler faszinierte mit seinen eigenwilligen Interpretationen alter Country Blues Titel. Besonders beeindruckend war das letzte Stück vor der Pause, mit dem er seine 'Band' vorstellte: mit nur einer Gitarre und Fußstampfen produzierte er einen Sound, der von fünfköpfigen Band zu stammen schien.
Nach der Pause ging es weiter mit heißen Boogie-Rhythmen am Klavier. Wie auch vor der Pause ging er mit vollem Körpereinsatz ans Werk: ein echter Hingucker war sein Solospiel auf der Bluesharp, unterstützt von stampfenden Fußrhythmen - die Bühne war besonders solide vorbereitet worden und hielt stand!
Das Konzert war viel zu schnell vorbei und das launige Publikum ließ Edwin Kimmler nicht ohne eine ganze Reihe von Zugaben und - zum Abschluss - Standing Ovations erst nach drei Stunden von der Bühne. Ein echter Höhepunkt!

Lauschgold
24. November 2007

'Sensationelles Konzert mit Lauschgold'

"Das Lauschgold lud der Musikförderkreis nach Airischwand. Und dem Trio war gut 'zulauschen', wengleich es dies den rund 100 Besuchern mit ihrem kurzweiligen Programm auch sehr einfach machte. Ein Instrument übernahm meist die Führung, wobei Martina Eisenreich mit der Geige die Blicke auf sich zog, als sie mit rotem Harr, ganz in schwarz und meist geschlossenen Augen ihre 'Fidelkünste' vollzog. War die Geigerin barfuß, so zupfte Harfinistin Evelyn Huber in Stiefeln an den Saiten ihres Instruments. Dass auch sie eine Meisterin ihres Faches ist, wurde jedem klar, als die Finger auf den Saiten wild umher wirbeln sah. Applaus auch für Wolfgang Lohmeier am Schlagzeug, der nicht nur mit Trommeln, Schellen und Triangel, sondern auch mit Klangschale, Tamburin und Kokosrassel seine Klasse aufblitzen ließ." (Freisinger Tagblatt 1.12.07)

Stefan Pellmaier's "Luz amoi"
21. September 2007

"Irisch-Bayerisches mit einem Schuss Lateinamerika"

"Einen musikalischen Leckerbissen gab es am Freitag in Nandlstadt zu hören, als die Gruppe 'Luz Amoi' aus Freising ein Gastspiel gab. Viele Besucher schienen den Braten gerochen zu haben, denn der Schwemmwirtsall war sehr gut besucht. Und dem Quintett konnte man auch gut 'zulusen', denn vielfältig war das Repertoire der jungen Musiker Stefan Pellmaier, Stefanie Pellmaier, Manuela Schwarz, Johannes Czernik und Nick Hogl.
So etwa beim irisch-bayerischen Landler - jede Strophe wurde zuerst im bayerischen Dialekt und danach auf Englisch gesungen. Das war gar nicht so einfach,denn Liedzeilen wie "Wannst a wenig scheener warst, schodn'n dat's net" stellen schon eine ziemliche Herausforderung dar, wie Pellmaier nach Liedende bilanzierte....
Auch heimatliche Klänge durften natürlich nicht fehlen, weshalb es "Unser oide Kath" sowohl in der Zwiefachen-Version als auch in der extra schnellen Lateinameika-Variante gab. Dem Publikum gefiel's und es sparte nicht mit Applaus - vor allem bei der Ankündigung, dass man sich sicher wieder sehe." (Freisinger Tagblatt, 25.9.07)

Luz Amoi

Krojer & Kellerer - Nur Zugaben!
21. Juni 2007

'Nur Zugaben!' spielten Elisabeth Krojer und Rudi Kellerer im ausverkauften Saal beim Schwemmwirt. Anlässlich ihres 25 jährigen Bühnenjubiläums hatten die beiden die Stücke zusammengestellt, die im Laufe der Jahre am häufigsten als Zugaben gewünscht worden waren. Die vielen Jahre auf der Bühne merkte man den beiden und ihren Darbietungen überhaupt nicht an - mit ihren vielen Instrumenten brachten sie sowohl Nachdenkliches als auch Fetziges zu Gehör: 'Da Purzelbaum-Has', ihr wohl bekanntestes Stück 'Hochzeitslied' oder - ganz im Trend der Zeit - den 'Schmeiss-
Fliag'n-Samba'. Anklänge an Rudi's Physiker Vergangenheit gab's dann - technik-kritisch - beim 'Haushalts-Roboter', den Elisabeth ganz stylisch und lebensecht auf die Bünhne brachte. Auch wenn der ein-oder-andere Nicht Ober- oder Niederbayer einmal nicht alles verstanden hat (insbesondere die Feinheiten der niederbayerischen Konjugation...): ein spannender, gelungener Auftritt mit viel Gelegenheit zum Schmunzeln, Lachen oder auch Nachdenken. (JK 06/07)

 

K&K1

Trio Grande & Friends
2. März 2007

Kurz vor Konzertbeginn mussten noch Tische und Stühle aufgestellt werden - so groß war das Interesse am Konzert von Trio Grande & Friends. Standen zu Beginn des Konzertes mehr zeitgenössische Titel (auch Eigenkompositionen) auf dem Programm, wurde später weit in die Jazzgeschichte zurückgegriffen. Es fanden sich Anklänge an Folk und Gospel; sogar ein Stück von Sting kam in verjazzter Form zum Vortrag. Mit Carolyn Breuer (Saxophon) und Charly Hörnemann (Gitarre) hatte Trio Grande wirkliche Spitzenmusiker mit nach Nandlstadt gebracht. Die beiden konnten leicht auf dem soliden Fundament von Trio Grande (Jane Knieper (Klavier und Gesang), Reinhard Knieper (Kontrabass) und Roman Seehon (Schlagzeug)) aufbauen. Allen Musikern war der große Spass beim Spiel anzumerken - es wurde Jazz vom allerfeinsten dargeboten. Die Stimmung war bestens, es gab reichlich Beifall und Zugaben. (JK 03/07)

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Schmidbauer & Kälberer - Oiweiweida
17. November 2006

Bis auf dem letzten Platz gefüllt war der Schwemmwirt in Nandlstadt, als Werner Schmidbauer und sein musikalischer Dauerbegleiter Martin Kälberer aufspielten. Der Musikförderkreis Nandlstadt hatte den bekannten, Fernsehmoderator, Songschreiber und Musiker Schmidbauer in die Holledau eingeladen. Neben seinen, teils nachdenklich stimmenden, teils zeitkritisch witzigen Liedern hatte er auch das musikalische Multitalent Martin Kälberer mitgebracht, der mit seinen außergewöhnlichen Instrumenten, wie dem schweizerischen "Hang", beeindruckte. Schon beim einstimmenden Lied des Abends wurden die zahlreichen Gäste zum Mitmachen aufgefordert. Doch auch die nachfolgenden Stücke forderten die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer. So wurde neben den "Feldern voller Gold" Bad Aiblings auch der Verlust des Vaters Schmidbauers besungen. Die witzigen Ansagen der Songs von Schmidbauer wurden vom stoischen und schweigsamen Kälberer kontrastiert und luden zum herzhaften Lachen ein. Mit dem Gefühl, "Glück g'habt" zu haben, diesen musikalischen Abend erlebt zu haben, gingen die Gäste gut gelaunt nach Hause. (VK 11/06)

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Occam Street Footwarmers
21. Juli 2006

Eigentlich hätte das Konzert der Occam Street Footwarmers im Freien stattfinden sollen - es war jedoch noch am Abend so heiß, dass der Musikförderkreis Nandlstadt es vorzog, die Veranstaltung in den noch kühlen, neu gestalteten Festsaal des Huberhofes in Airischwand bei Nandlstadt zu verlegen.
Im stilvoll hergerichteten Saal heizten die Footwarmers den zahlreichen Besuchern gleich von Anfang an mit Jazz Klassikern wie dem "St. Louis Blues" oder der "Bourbon Street Parade" kräftig ein. Der Band Leader und Bassgeiger Michi Dachsel führte mit launigen Kommentaren durch das stets kurzweilige Programm. Jeder der Musiker brillierte an seinem Instrument: Bob Biermeier an der Posaune, Charly Thomas am Piano, Sänger Kai Lauber an der Trompete.
Neu in der Band ist der fulminante, junge Schlagzeuger Wolfgang Meiler. Für die verhinderte Standard Besetzung für Saxophon und Klarinette sprang das Footwarmers Gründungsmitglied von 1953 Ernst "Ruase" Brunner ein. Dem nun doch schon etwas betagteren Herrn machte der Auftritt mit seiner alten Truppe sichtlich Spaß. Über drei Stunden Jazz vom Feinsten bot die legendäre Münchner Formation dem begeisterten Publikum. (JK 07/06)